Angststörung

Eine Erkrankung, bei der jemand oft Angst hat, auch wenn keine echte Gefahr besteht. Meist handelt es sich um Szenarien, die möglicherweise entstehen könnten, deren Wahrscheinlichkeit jedoch sehr gering ist. Die Angst wird als real empfunden und kann so intensiv sein, dass Betroffene das Gefühl haben, jeden Moment zu sterben oder die Kontrolle zu verlieren. Sie kann lange anhalten und dazu führen, dass bestimmte Situationen vermieden werden, selbst wenn diese früher kein Problem waren. Viele fühlen sich dauerhaft gestresst, leiden unter Herzklopfen, Schweißausbrüche oder sogar Atemnot. Langfristig kann diese ständige Angst den Körper belasten, das Immunsystem schwächen und sogar zu Schlafproblemen oder Magen-Darm-Beschwerden führen.

Beispiel: soziale Phobie, Agoraphobie, Nyktophobie (Angst vor Dunkelheit)

Arachnophobie (Angst vor Spinnen), Akrophobie (Höhenangst), Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen), Trypophobie (Angst vor kleinen Löchern oder Mustern), Emetophobie (Angst vor Erbrechen), Thanatophobie (Angst vor dem Tod oder dem Sterben), Mysophobie (Angst vor Keimen und Schmutz, Ophidiophobie (Angst vor Schlangen), Aviophobie (Flugangst).

error: Content is protected !!
Nach oben scrollen