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Du bist kein Problem, das gelöst werden muss
Be Brave Club ist ein Raum für Frauen mit neurodivergenter oder hochsensibler Wahrnehmung, die sich dauernd fragen, was mit ihnen nicht stimmt und nun zurück zu sich selbst finden wollen.
Wenn du das permanente Gefühl hast, dass du:
- mehr tun musst.
- besser werden musst.
- anders werden musst.
- irgendwie erst noch „heilen“ musst.
Wenn du dich fragst, warum sich dein Leben wie ein ständiger Kampf anfühlt?
Begleitet von einem ständigen Selbstoptimierungsdruck oder toxischer Spiritualität, wo einem immer wieder gesagt wird, dass man einfach nur „positiv denken“ muss oder sein Ego bekämpfen muss.
Dass du gleichzeitig „zu viel“ und doch NIE GUT GENUG bist…
Dann bist du hier genau richtig. Denn ich kenne dieses Gefühl nur zu gut…
Meine Geschichte & Der Wendepunkt
Nach außen hin wirkte ich stark, zielstrebig, erfolgreich, immer mit einem Lächeln im Gesicht. Mein Leben schien im Außen perfekt zu sein. Kaum jemand wusste, wie zerbrochen ich im Inneren war.
Seit meinem 12. Lebensjahr kämpfte ich mit Suizidgedanken und einer tiefen Sehnsucht nach Liebe, Zugehörigkeit und Anerkennung. Ich fühlte mich stets missverstanden und fehl am Platz. Ich hatte immer das Bedürfnis, mich anpassen zu müssen, anders zu sein, nur um endlich „dazuzugehören“.
Erst als ich 30 wurde, bekamen all meine Probleme einen Namen in Form diverser Diagnosen, die ich im Grunde nur als Symptome/Reaktionen auf die äußeren Einflüsse betrachte. Die einzige Diagnose, mit der ich mich mittlerweile identifiziere, ist meine Neurodivergenz in Form von Asperger-Autismus.
Nicht als eine Form von Erkrankung, sondern vielmehr als die Erkenntnis, dass mein Gehirn auf einem anderen Betriebssystem läuft – in einer Welt, die primär für neurotypische Menschen konzipiert wurde.
Psychologie war schon immer eine meiner größten Leidenschaften, denn ich hatte schon immer das Bedürfnis, ALLES verstehen zu wollen. Als 2016 mein “spirituelles Erwachen” begann, öffnete sich eine Tür, die sich nie wieder schließen ließ…
Was folgte, waren Jahre des Suchens, Hinterfragens und Verlernens. Es dauerte ganze 8 Jahre, bis ich zum ersten Mal in meinem Leben einen echten inneren Frieden spüren durfte. Anschließend habe ich endlich den Mut gefunden, alles zu verkaufen und ein Jahr lang alleine durch Asien zu reisen. Was als Suche nach einem neuen Zuhause begann, wurde zu der tiefen Erkenntnis, dass egal, wo ich hingehe, ich mein Zuhause immer in mir trage.
Denn “zu Hause” ist kein physischer Ort, sondern die Rückkehr zu einer Quelle, die keine Bedingungen stellt und keine optimierte Version von mir erwartet. Es ist das Ankommen in einer Liebe, die ich Gott nenne.
Ich weiß, dass das Wort „Gott“ bei vielen Menschen sofort auf Widerstand stößt. War bei mir auch lange so, obwohl das Wort Universum bei mir täglich im Gebrauch war.
Aber erst in dem Moment, in dem ich erkannt habe, dass ich niemals wirklich alleine war und dass alles FÜR MICH geschieht, konnte ich in diesem inneren Frieden ankommen.
Das heißt nicht, dass heute alles perfekt oder leicht ist oder dass ich immer glücklich bin. Darum ging es nie. Es geht nicht darum, ein Leben ohne Schmerz zu erschaffen, sondern darum, ihm mit einem inneren “es ist okay” begegnen zu können.
Denn Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist optional.
Was ich mit Gott meine
Wenn ich „Gott“ sage, meine ich keine Institution, keine Moralstruktur, keine Bedingung.
Sondern eine Form von Präsenz, die uns nicht verlässt. Ein Bewusstsein, das uns nicht beschämt oder bewertet. Eine Liebe, die nicht an Bedingungen geknüpft ist. Etwas, das uns wieder in Verbindung bringt. Du kannst es gerne auch die Quelle, das Universum oder eine höhere Macht nennen, wenn es sich für dich stimmiger anfühlt. Denn du bist kein Problem, das gelöst werden muss. Wir waren nämlich niemals kaputt, wir waren nur getrennt. Dein neues Mantra darf ab heute lauten: “Es ist okay”.
Denn egal was du fühlst, es darf hier sein – frei von Bewertung.
Ich nenne diese Philosophie „Theologie ohne Scham“.
Denn wir sollten nicht wachsen, um endlich „gut genug“ zu sein, sondern um Gott näher zu kommen und um die Liebe zu verkörpern, die wir sind. Wir müssen nur endlich den Mut finden, die Masken fallen zu lassen und unser authentisches Ich zu leben.
Meine Mission
Mit meinem Masterabschluss in Kommunikationswissenschaften würde ich mich als ein Mental Health Investigator bezeichnen. Denn ich war es leid, dass ich überall gelesen habe, was der Grund für meine Probleme ist, aber nie Lösungen gefunden habe. Da ich ein äußerst lösungsorientierter und pragmatischer Mensch bin, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, nicht nur nach den Erklärungen zu suchen, sondern auch praktische Lösungen zu finden.
Erklärungen allein heilen nicht – Erkenntnis braucht Anwendung und neue Erfahrung.
Ich war die letzten 10 Jahre mein eigenes Versuchskaninchen, in denen ich durch Selbsterfahrung die verschiedensten Ansätze getestet habe, um herauszufinden, was in der Praxis wirklich funktioniert. Ich helfe dir, dich selbst besser zu verstehen, damit du aufhören kannst dich für deine bloße Existenz zu entschuldigen.
Mein Fokus liegt dabei auf Frauen, die sich in Beziehungen verlieren, klammern oder Angst haben verlassen zu werden. Die Schwierigkeiten damit haben, ihre eigenen Emotionen zu regulieren, die immer alles kontrollieren wollen, die zum People Pleasing und Perfektionismus neigen, die sich als “zu viel” fühlen, die sich nach echter Selbstliebe und Selbstbewusstsein sehnen. Frauen, die bereit sind, ihr Opfermindset zu verlassen und durch die bewusste Neuprogrammierung und durch neue Erfahrungen (z. B. Reisen) aus alten Mustern auszusteigen, damit sie ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben erschaffen können.
Es ist an der Zeit, die „Good Girl“-Ära zu beenden. Ich möchte, dass es zur neuen Normalität wird, dass wir für uns einstehen, ohne als zu viel oder zu schwierig betitelt zu werden.
Gemeinsam können wir eine Welt erschaffen, in der Liebe und Mitgefühl nicht nur Worte, sondern die Essenz unseres Seins sind.
„Lass dir also dein Strahlen nicht nehmen, nur weil es andere blendet.“
In Liebe,
Barbora (ja, du hast richtig gelesen – kein Tippfehler 😉)
Bereit für den nächsten Schritt? Dann ran an die Blogartikel! Falls du Fragen hast oder an einer Zusammenarbeit interessiert bist, erreichst du mich jederzeit per Email unter: office@bebraveclub.com
Disclaimer / Hinweis Die auf diesem Blog verwendeten Begriffe wie „heilen“, „Heilung“ oder ähnliche Formulierungen dienen ausschließlich der sprachlichen Vereinfachung, besseren Auffindbarkeit (z. B. Suchmaschinen) und dem allgemeinen Verständnis. Mit „heilen“ ist ein persönlicher Erfahrungs- und Wachstumsprozess gemeint, nicht ein medizinisches Heilversprechen im rechtlichen oder medizinischen Sinn.